Allgemein, Fantasy

Nacht ohne Sterne-Gesa Schwartz

Alles, was du brauchst, liegt in dir selbst. Konzentriere dich auch deinen Atem. Fühle deine Magie. Und vor allem: Höre auf ihre Stimme.

Nacht ohne Sterne ist ein Highfantasy Roman von Gesa Schwartz, der 2015 im cbt Verlag erschien. Einen lieben Dank an das Bloggerportal des Randomhouse Verlags für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan …

Schreibstil:

Ich beginne heute einmal bewusst mit dem Schreibstil, noch vor dem Cover, da mit der Klappentext eine gute Vorlage gibt. Zum einen stellt er nämlich viele Fragen, auf die der Leser auch allein gekommen wäre. So fühlt man sich jedoch ein wenig, als ob sie einem einfach schon vorgekaut hingeworfen wären, ganz nach dem Motto: Nicht interessant? Dann frag dich mal, warum…  An sich ist der Schreibstil etwas besonderes, aber auch eigen. Gesa Schwartz benutzt sehr viele sprachliche Bilder, sodass der Text an sich sehr lebhaft, aber auch blumig wirkt. An manchen Stellen schlägt man sich quasi durch einen Dschungel aus Worten. Und da das Buch auch noch 542 Seiten, kann man sich vorstellen, dass sich das Lesen zieht wie Kaugummi. Also um es zusammen zu fassen, das Ganze ist nicht jedermanns Sache: Nicht schlecht, aber auch nicht flüssig.

Cover:

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Das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker. Es passt zum Titel, wegen des Namens und glitzert auf dem Hardcover. Außerdem hat es nicht zu viele Elemente, die nur ablenkend wirken könnten. Die Model scheint und direkt anzusehen, was uns auch zum Hinsehen animiert. Der Titel macht auch sehr neugierig. Er bildet eine Metapher, die Naya einige Male für das Blut der Dunkelelfen verwendet. Das Cover ist schön proportional und bis auf das Glitzer, ist aber mein persönlicher Geschmack, finde ich es schön.

Charaktere:

  • Naya: Sie ist im allgemeinen sehr mutig selbstbewusst. Sie scheut sich nicht, ihre Meinung zu vertreten und ihr Schicksal anzunehmen. Auch, wenn sie sich sehr schnell, vielleicht etwas zu schnell, auf Vidar einlässt, so realisiert sie doch, dass in jedem etwas Gutes und etwas Böses steckt und nicht nur in den Dunkelelfen. Dem zum Widerspruch steht jedoch, dass sie blind den Lichtelfen vertraut, Vidar, den sie aufgrund seines Blutes fürchten müsste, aber ebenfalls. Wieso misstraut sie ihm nicht, wenn ihr Vertrauen auf die Elfenkönigin und die Lichtelfen ebenfalls auf Geschichten basieren, die Dunkelelfen zu Monstern machen?
  • Jaron: Er ist Nayas bester Freund und eine Lichtelfe. Er hält zu ihr, wendet sich jedoch genauso schnell wieder von ihr ab. Er benimmt sich meines Erachtens nach, wie ein eifersüchtiges Kind. Obwohl er das gute Gegenstück zu Vidar bildet, hat er nicht meine Sympathie.
  • Vidar: Vidar ist der männliche Hauptcharakter und rettet mit Naya sozusagen die Welt. Im Grunde gehört er zu den Bösen, doch weil wir mal nicht in Schubladen denken wollen sagen wir einfach, er ist in einer Grauzone. Denn er hat die richtigen Gedanken. Insgesamt sind seine Motive recht mysteriös, ebenso wie seine gesamte Person, doch dieser Charakter ist gelungen.

Fazit:

Als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, bemerkte ich recht schnelle, dass ich es schon einmal gelesen hatte. Nur leider konnte ich mich nicht mehr wirklich gut daran erinnern. Normalerweise vergesse ich keine Bücher, außer sie haben mir nicht so gut gefallen. Da war es mir schon klar… das Lesen hat sich gezogen und gezogen. Hauptsächlich liegt es am komplizierten Schreibstil und der düsteren Stimmung. Irgendwie hatte ich immer schnell genug davon. Also insgesamt hat die Idee wirklich Potenzial und sicher hat das Buch seine Fans, doch von mir bekommt es leider nur zwei Punkte!

zwei

Infos:

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